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Thümler: „Kundenfreundliche Lösung für Bezahlsystem der NordWestBahn finden“

Wesermarsch. Mit Bezug auf die aktuelle Berichterstattung über Kundenbeschwerden über das Bezahlsystem der NordWestBahn (NWB) hat sich Björn Thümler, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, an den Geschäftsführer der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), Hans-Joachim Menn, gewandt.

In dem Schreiben bittet Thümler um Unterstützung für sein Engagement, eine kundenfreundliche Lösung für das Bezahlsystem der NWB herbeizuführen. Kern des Anliegens ist die Kritik an der derzeit gängigen Praxis der NWB, Fahrgästen ohne gültigen Fahrschein in jedem Fall ein „erhöhtes Beförderungsentgeld” abzuverlangen. Zuletzt waren davon auch Kunden betroffen, die wegen defekter Fahrscheinautomaten ihren Fahrschein beim Zugbegleiter nachlösen wollten.

„Ich erwarte von Mitarbeitern eines Dienstleistungsunternehmens einfach mehr Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Kunden”, erklärt Björn Thümler. In Bezug auf das Antwortschreiben Hans-Joachim Menns sagt Thümler: „Die LNVG hat ihre Unterstützung zugesagt, das derzeitige Bezahlsystem gemeinsam mit der NordWestBahn und dem Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen zu überprüfen und Einvernehmen darüber herzustellen, wie in solchen Ausnahmefällen zu verfahren sei”.

„Nicht jeder Defekt oder Vandalismus-bedingte Schaden an den Automaten ist den Zugbegleitern ersichtlich. Es kann einfach nicht sein, dass die Fahrgäste pauschal dafür gerade stehen müssen”, sagt Björn Thümler. Zwar werde das „erhöhte Beförderungsentgeld” im nachweisbaren Schadensfall zurückerstattet, mit den Verwaltungsgebühren und dem Aufwand würden die Kunden aber mitunter alleine gelassen. „Die NWB und ihre Mitarbeiter täten gut daran, diesen unhaltbaren Zustand schnellstmöglich zu beseitigen und eine kundenfreundliche Lösung des Problems des Bezahlsystems zu erarbeiten”, so Thümler abschließend.

Datum: 27.10.2011

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